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Lieblingsblume

Gerbera, rund und charmant

Es sind vor allem die leuchtenden, frischen oder zart pastelligen Farben und die sympathische, runde, strahlige Form, die für die Gerbera sprechen. Diese Schnittblume steht für Spontaneität, Aktivität, Glück, Kraft und Geselligkeit. Als Pluspunkt kommt noch eine hervorragende Haltbarkeit hinzu. Diese Sonnenatmosphäre ausstrahlenden Schnittblumen stehen im April im Blickpunkt.

Zum Gerbera-Sortiment gehören immerhin sage und schreibe 500 Sorten. Wobei wir zugeben müssen: Alle bieten wir Ihnen nicht an, aber die schönsten. So genannte Standard-Gerbera haben große Blüten mit einem Durchmesser um 12,5 Zentimeter. Die Blüten der Mini-Gerbera sind mit einem Durchmesser von weniger als acht Zentimetern deutlich kleiner. Alle vereint die Schönheit und die Haltbarkeit.

Aktuelle Lieblingsblume

Blick in die Geschichte

1737 entdeckte der Botaniker Gronovius die Gerbera. Die ersten Exemplare, beheimatet in Asien, Südamerika und Tasmanien, hatten blässlich orangefarbene Blüten. Im 19. Jahrhundert gelangte die Gerbera aus dem warmen Süd- und Zentralafrika nach Europa. Anfang der 1940er Jahre begannen die Amerikaner mit Neuzüchtungen. Erste Erfolge zeigten sich in leuchtenden Farben und größeren, ausdrucksstärkeren Blüten. Inzwischen gehört die Gerbera zu den gefragtesten Schnittblumen. Mit über 200 Sorten bieten sie eine beinahe unerschöpfliche Farbskala. Alle Töne des Regenbogens sind vertreten - einzig die blaue Blume fehlt.

Pflegetipps

Wer lange Freude an seinen Gerbera haben möchte, sollte stets saubere Vasen und frisches Wasser verwenden. Eine Zugabe von Frischhaltemitteln ist sinnvoll.

Nicht erschrecken: Gerbera wachsen, wie Tulpen, in der Vase noch ein Stückchen weiter.

Gerbera sollten in nur wenig Wasser stehen. Ist das Wasserniveau zu hoch, kriecht die Feuchtigkeit schnell den Stiel hoch und dieser stirbt am Vasenrand ab.

Beim Erneuern des Vasenwassers alle zwei Tage bitte die Portion Frischhaltemittel nicht vergessen.

Wenn Gerbera doch einmal die Köpfe hängen lassen, liegt das entweder am Wassermangel oder daran, dass die Leistungsbahnen im Stiel verstopft sind. Es hilft, wenn man das Stielende mit einem scharfen Messer anschneidet. Ist die Stielmitte weiß und nicht braun, erholen sich die Blüten in frischem Wasser schnell wieder.

Gerbera nicht auf die Heizung oder in grelle Sonne stellen. Auch Zugluft ist zu vermeiden.

Gerbera reagiert, wie viele Schnittblumen, empfindlich auf Ethylen. Dieses entströmt reifendem Obst, ist in Abgasen vorhanden und im Zigarettenrauch.

Aktuelle Lieblingsblume

Getopft

Gerbera jamesonii ist eine attraktive Topfpflanze, die mit 30 bis 40 Zentimetern relativ niedrig bleibt. Sie benötigt einen hellen bis leicht sonnigen, luftigen Standort und kann den Sommer über im Freien bei 18 bis 20 Grad Celsius verbringen. Im Winter ist ein kühler Platz bei 10 bis 12 Grad Celsius angesagt. Die Pflanze benötigt ein humoses, durchlässiges Substrat mit einem pH-Wert sollte von 5,0 bis 5,5. Im Sommer sollte reichlich gegossen und die Pflanze gut mit Dünger versorgt werden. Im Winter ein wenig sparsamer wässern, da die Verdunstungsrate bei kühleren Temperaturen niedriger ist.

Na so was!

Am 31. Mai ist "Nichtrauchertag". In den Niederlanden und in Skandinavien ist das ein allseits geschätzter Blumengeschenktag. Man überreicht Rauchern, die an diesem Tag nicht zum Glimmstängel greifen, eine orangefarbene Gerbera. Das ist ein Brauch, den man in Deutschland übernehmen sollte. Noch schöner wäre es natürlich, wenn der "Nichtrauchertag" für viele Raucher der Stichtag zum Beenden dieses Lasters wäre.

Fotos Quelle: pixabay / Blumenfreunde.de

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